Horizonte
HORIZONT
Die Kraft des Wassers in der Sammlung Würth
Horizonte
HORIZONT
Die Kraft des Wassers in der Sammlung Würth
Horizonte
HORIZONT
Die Kraft des Wassers in der Sammlung Würth
Horizonte
HORIZONT
Die Kraft des Wassers in der Sammlung Würth
Horizonte
HORIZONT
Die Kraft des Wassers in der Sammlung Würth

Das Wort „Horizont“ trägt eine große evocative Kraft in sich. Eine akademische Definition beschreibt ihn als die Linie, die die Erdoberfläche von der Himmelskuppel trennt. Doch es handelt sich um eine abstrakte Liminalität, eine unerreichbare Grenze, die wir sehen, aber nie berühren können. Wie das Wasser zeigt er uns eine unendliche Grenze, die sich je nach Standort des Betrachters (oder des Kontinents) verändert – eine „flüssige Grenze“… Das Element Wasser in seinen vielfältigen Formen und Zuständen ist eng mit der Idee des Horizonts verbunden, insbesondere in seiner symbolischen Dimension, in seiner Eigenschaft als Übergang und unendliche Kontinuität. Beide bieten einen idealen Ausgangspunkt zur Schaffung von Symbolen.

Die Ausstellung „Horizont. Die Kraft des Wassers in der Sammlung Würth“ verbindet diese beiden Konzepte und zeigt, wie die Kunst die Zustände und Formen des Wassers sowie seine ambivalenten Bedeutungen dargestellt hat. Wasser, Wolken und Wind bestimmen in all ihren Erscheinungsformen das Klima unseres Planeten und sind Teil unseres Alltags. Wasser ist Metapher für Schöpfung, Fruchtbarkeit, Zivilisation, Kommunikation, Reinheit, Leben und Wohlstand – aber auch für Zerstörung, Gewalt, Grenze, Unreinheit, Angst und Tod. Die Formen des Wassers, als Objekt und Subjekt, sind tief in der Landschaftstradition verankert und fungieren als visuelle Metapher. Ein Bild von Wolken vor einem Sturm, von Korallenriffen, schmelzenden Gletschern, einem Sommerpool, einem Bach im Wald, einer Überschwemmung oder einfach vom ruhigen Meer trägt eine Bedeutung, die über das Bild hinausgeht und etwas über uns als Gesellschaft aussagt.

Die Ausstellung widmet sich der Darstellung der Wasserformen anhand von 70 Werken von 58 Künstlerinnen und Künstlern aus den Beständen der Sammlung Würth. „Horizont. Die Kraft des Wassers in der Sammlung Würth“ bietet einen künstlerischen Rundgang, der Ende des 17. Jahrhunderts beginnt und bis in die Gegenwart reicht. Er zeigt die Veränderungen in den künstlerischen Horizonten – von den imaginären Landschaften der Romantik über das impressionistische Spiel mit dem Licht auf dem Meer, den existenziellen Ausdruck der expressionistischen Malerei, die formale Experimentierfreude der geometrischen Abstraktion, die Objektkunst des Konzeptuellen, die flächige Farbigkeit des Pop-Art bis hin zur Strenge des Minimalismus.

Wasser bedeutet Leben, Klima bestimmt Leben. Beide stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung, die durch künstlerische Darstellung ihre Bedeutungen erforscht und über die globale Erwärmung und deren ökologische und humanitäre Folgen reflektiert – über die menschliche Verantwortung in diesem Wandel und die Hoffnung, einen neuen Horizont zu gestalten.

Artists

JOSEF ALBERS, HORST ANTES, ARMANDO, JOSÉ MANUEL BALLESTER, PHILIPP BAUKNECHT, PIERRE BONNARD,  HERBERT BRANDL, CHRISTO, TOMASZ CIECIERSKI, ESPERANZA D’ORS, DDIARTE, NICOLAS DE STAËL, RICHARD DEACON, ELGER ESSER, JOHANNES GERVÉ, JONATHAN GREEN, DIETER HACKER, XENIA HAUSNER, ERICH HECKEL, KARL HORST HÖDICKE, AUGUST HOFER, KLAUS HORSTMANN - CZECH, ROBERTO INFANTES, JOHANNES ITTEN, ROBERT JACOBSEN, THOMAS JESSEN, MARTIN KASPER, WERNER KNAUPP, BERND KOBERLING, CHRISTOPHER LEHMPFUHL, CARL WALTER LINER, MARKUS LÜPERTZ, GERHARD MANTZ, TOMOMI MORISHIMA, BLANCA MUÑOZ, MIQUEL NAVARRO, CARL AUGUST OESTERLEY, OPN STUDIO, JAUME PLENSA, FABRIZIO PLESSI, PETER PONGRATZ, MARC QUINN, FRANZ RADZIWILL, GERHARD RICHTER, KLAUS RINKE, DAVID RODRÍGUEZ CABALLERO, SALOMÉ, RICARD SALVATELLA, JÜRGEN SCHMIDT, BERNARD SCHULTZE, NORBERT TADEUSZ, JAN PETER TRIPP, LUN TUCHNOWSKI, WOLFGANG VOLZ, OTTO VON THOREN, GAO XINGJIAN, ALFRED ZOFF

Downloads